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8 Tipps für Zöliakie-Neulinge

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Wie Du am einfachsten mit Zöliakie umgehst

Laura Tarasiewicz
Laura Tarasiewicz 07.01.2016 ca. 5 Min. 12

Immer wieder werden besonders in diversen Facebook-Gruppen und Foren Fragen gestellt, die darauf schließen lassen, dass sich viele noch ganz am Anfang ihrer glutenfreien-Ernährungs-Laufbahn befinden. Mit diesem Beitrag möchte ich etwas Licht ins Dunkle bringen und vor allem denjenigen helfen, die mit dem Einstieg in ein glutenfreies Leben hadern.

Aus diesem Grund habe ich die 8 Tipps für Zöliakie-Neulinge zusammengestellt.

8 Tipps für Zöliakie-Neulinge

1 Finde Deinen persönlichen heiligen Gral

Es ist okay zu trauern. Klar musst Du mit dieser Ernährungsumstellung nun auf eine Menge verzichten. Das fällt selbst mir nicht immer leicht. Deswegen solltest Du aber den Kopf nicht hängen lassen. Nein, ich komme jetzt nicht mit der Obst und Gemüse- Nummer. Denn auch wenn glutenfreie Ernährung zum Teil mit dem Zurückbesinnen auf die Basics beziehungsweise natürliche, unbehandelte Lebensmittel zurückgeht, sind Obst und Gemüse auch nicht immer das Wahre. Ich möchte damit sagen, dass Du ein Rezept oder eine Nascherei für Dich entdeckst, die Dich den Frust vergessen lässt und Dich einfach glücklich macht. Probiere es aus! Es wirkt wahre Wunder, wenn mal wieder nichts funktioniert und Dich keiner versteht.

2 Experimentiere

Nimm Dir etwas Zeit für Dich um Dich mit Deiner Diagnose vertraut zu machen. Am besten schnappst Du Dir ein tolles Kochbuch mit glutenfreien Rezepten und probierst verschiedene Gerichte und Backrezepte einfach mal aus. Du wirst sehen, sich eingehender mit dem Thema zu beschäftigen sorgt dafür, dass Du bald den Dreh raus hast und Gerichte aus dem Stehgreif zaubern wirst.

3 Schnapp’ Dir nicht alles was Du kriegen kannst

Bei Dir wurde Zöliakie diagnostiziert und Deine Alarmglocken gehen an. Du stürmst in den Supermarkt oder die Drogerie und schnappst nach allem mit der Aufschrift glutenfrei und dem Symbol mit der durchgestrichenen Ähre. Keine Panik. Wähle zwischen den einzelnen Herstellern und Produkten sorgfältig aus. Selbst wenn es so scheint als bräuchtest Du jedes einzelne Produkt, ist das nicht zwangsläufig der Fall. Nimmst Du Dir beim Einkaufen etwas mehr Zeit, wirst Du merken, dass es nicht immer das “frei von”-Regal sein muss. Auf etlichen anderen Produkten findest Du bereits das Symbol oder die Beurteilung “glutenfrei” und die stehen meist bei den “normalen” Lebensmitteln.

4 Sei immer auf der Hut

Bist Du beim Einkaufen schon etwas mutiger geworden und scannst die Zutatenlisten auf eigene Faust, (wie das am effizientesten geht verrate ich Dir im Scanblick-Beitrag), ist auch hier Vorsicht geboten. Produkte beziehungsweise deren Zutaten können sich ändern. Was letzte Woche noch glutenfrei war, ist heute vielleicht mit Weizenmehl versehen. Daher rate ich Dir immer einmal mehr zu scannen, als zu wenig.

5 Auswärts essen ist gar nicht so schlimm

Du meidest seit Deiner Diagnose jedes Restaurant und knabberst in der Mittagspause Deine mitgebrachten Snacks. So muss es nicht weitergehen. Rede einfach mit dem Personal, oder informiere Dich vorher übers Internet beziehungsweise ruf in dem Restaurant Deiner Wahl an und vergewissere Dich, dass das Personal bescheid weiss.

6 Misstrauen ist ganz natürlich

Du merkst, dass die Bedienung anfängt zu stammeln und erkennst, dass sie eigentlich gar keine Ahnung von Zöliakie hat. Dann hast Du genau zwei Möglichkeiten. Entweder Du fragst die Bedienung höflich, ob Du mit dem Koch sprechen darfst, der in der Regel wissen sollte, was glutenfreies Kochen bedeutet. Oder aber Du verlässt das Restaurant. Zwar hast Du dann immer noch einen knurrenden Magen, trotzdem bleibst Du so auf der sicheren Seite. Deine Gesundheit ist schließlich am wichtigsten!

7 Sei geduldig mit Freunden und Familie

Ja es hat bei mir auch mehrere Anläufe gebraucht bis alle (die mir nahe stehen) begriffen haben, was ich darf und was dazu führt, dass ich den Tag damit verbringe die Kloschüssel zu umarmen. Hab Geduld, auch wenn die Fragen bei jedem Treffen immer wieder aufkommen. Das führt dann hoffentlich bald dazu, dass es am Ende alle geschnallt haben, wenn Du mal wieder nicht zu den Keksen auf Omas Kaffeetisch greifst oder Salat isst, wenn Du mit Freuden beim Italiener bist.

8 Versuche nicht Dich selbst zu verars***

Diese Diät ist nicht gerade einfach und sich damit abzufinden, dass nun Dein gesamtes Leben auf den Kopf gestellt werden muss ist blöd. Frust kommt auf und Du versuchst vielleicht Deine Grenzen auszutesten. Lass es. Denn glaub mir, auch wenn es Dir danach gut geht und Du davon ausgehst, dass es bei Dir anscheinend nicht schlimm ist. Die inneren Schäden, die Du verursachst sind viel verheerender. Nicht ohne Grund ist bereits kontaminiertes Essen für unsere Darmzotten ein Albtraum. Es geht um Deine Gesundheit und selbstverständlich ist es Dir überlassen, wie Du Dich und Deinen Körper behandelst.

Falls Du weitere Tipps und Tricks für Neulinge auf diesem Gebiet hast, schreib sie doch einfach unten ins Kommentarfeld.

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