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Clean Eating - Gesund oder Gefährlich?

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Was Du über den Trend wissen solltest

Laura Tarasiewicz
Laura Tarasiewicz 19.08.2015 7 Min. 8

Olivia Wilde, Gwyneth Paltrow, Miranda Kerr oder Jessica Alba, um nur ein paar der Celebrities, aufzuzählen, die sich zum Clean Eating Trend bekennen. Das Essen ist hierbei längst nicht alles, denn unter diesem Banner vermarkten sie sich nicht nur selbst, sondern auch ihre Produkte, wie Beauty Cremes, Kochbücher und allerhand anderer Dinge. Doch was verbirgt sich hinter dem Lifestyle und ist er wirklich so gesund wie er scheint?

Achte auf Dich und Deine Gesundheit

Am wichtigsten ist doch die Gesundheit! Man hat es so oft gesagt bekommen, von den Eltern und Großeltern. Warum es dann also nicht umsetzen? Hinter diesem Lebensstil und worauf man als Clean Eater achten muss, steckt mehr als nur rohes Gemüse futtern. Die Quintessenz besteht darin, dass man sich bewusst wird, wie viel Einfluss unsere Ernährung auf unser ganzes Wesen hat. Unsere Gemütszustände werden dadurch bestimmt was wir essen. Darüber hinaus wird unsere körperliche Gesundheit durch schlechte Ernährung negativ beeinträchtigt. Das Clean Eating Ernährungskonzept gibt es schon viel länger, jedoch wurde es mit Tosca Reno, einer Kanadiern, die beschloss etwas an ihrem Lebensstil zu ändern, zunehmend bekannter. Als Tosca Reno sich dazu entschied ihre Einstellung zur Ernährung zu modifizieren, tat sie dies mit Enthusiasmus und dem Ziel bewusster zu leben. Industriell verarbeitete Lebensmittel sollten daher so gut es geht gemieden werden.

Das Clean Eating Ernährungskonzept

In der heutigen schnelllebigen Zeit bleibt das Frühstück meist aus und das Mittagessen ist eine Mahlzeit auf die Hand bei diversen Fast-Food Ketten. Ist doch viel unkomplizierter, oder? Aber was passiert mit uns, wenn wir dieses Essen wieder und wieder zu uns nehmen? Es wird zur Gewohnheit, welche im zweiten Schritt zur Sucht wird. Wie ungesund industriell verarbeitete Lebensmittel sind, brauche ich hier nicht mehr lang und breit zu erklären. Sie stimulieren die Bildung von Dopamin, einem wichtigen Botenstoff unseres Nervensystems, der im Volksmund Glücks-Botenstoff genannt wird. Das führt dazu, dass wir ständig Heißhunger haben und so in die Suchtspirale gelangen. Dieser Blog soll nicht dazu dienen Moralpredigten zu halten wie man sich richtig ernährt. Nichtsdestrotz sind Gewohnheiten und Bequemlichkeit Schuld daran, dass wir manchmal Wege einschlagen, die nachhaltig unserer Gesundheit schaden. Clean Eating basiert gewissermaßen darauf, dass man bei seiner Nahrung besonders viel Wert darauf legt, diese in ihrer natürlichsten Form zu erwerben. Das bedeutet, wenn Du länger brauchst als 10 Sekunden, um die Zutatenliste zu lesen, dann wäre es ratsam das Produkt nicht zu kaufen. Darüber hinaus werden fünf bis sechs kleine Mahlzeiten am Tag und 2 Liter Wasser empfohlen. Tosca Reno betont ebenfalls, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit ist und daher nicht übersprungen werden sollte. Meiden sollte man Zucker, pur und bspw. in Softdrinks, Alkohol, chemische Zusätze und Konservierungsstoffe in Lebensmitteln, gesättigte Fettsäuren und Lebensmittel mit leeren Kalorien. Was kann demnach falsch sein daran sich so gesund zu ernähren? Welche Folgen kann dieser Lifestyles nach sich ziehen?

Die Kehrseite der Medaille

Jeder der sich ein bisschen intensiver mit Instagram befasst und Hashtags wie #cleaneating oder #cleaneats gefolgt ist, kennt den ‘Kult’ rund ums cleane Essen. Die Fotos sind sehr kreativ und nett anzuschauen, doch was nach aussen hin so unscheinbar wirkt, ist für diejenigen, die sich voll und ganz dem Clean Eating Trend verschrieben haben, harte Arbeit. Vom Einkauf der Lebensmittel, die sorgfältig geprüft werden müssen, bis zur Zubereitung und dem Verzehr, alles wird streng nach den Regeln der Lebensart geprüft und zubereitet. Das kann auch so weit gehen, dass sich die Person ausschließlich von rohen Lebensmitteln, die weder gekocht noch gebraten werden, ernährt. Folglich kann das möglicherweise dazu führen, dass Personen sich dieser Lebensart dermaßen verschrieben haben, dass sie keine ‘Ausrutscher’ dulden. Dieses extreme Verhalten nennte man in Fachkreisen Orthorexia nervosa, welches zur Folge hat, dass man sich zwanghaft gesund ernährt. Die Betroffenen sind ständig damit beschäftigt sich Gedanken zu machen, was sie essen und geraten in Stresssituationen, wenn sie aufgrund ihres Jobs oder auf Reisen nicht in der Lage sind, sich dementsprechend zu ernähren. Was kann man also dagegen tun?

Stars als Vorbilder?

Sich einen Prominenten als Vorbild zu nehmen, klingt erstmal absurd. Der Magerwahn in Hollywood ist ja schließlich allgegenwärtig. Dennoch sollte man näher hinschauen, wenn es darum geht beim Clean Eating eine gewisse Balance zu finden. Gwyneth Paltrow, bekennende Clean Eaterin, hat in einem Interview von ihrer Strategie berichtet. Da es für sie, nach eigenen Angaben, kaum möglich ist sich über einen längeren Zeitraum nach den Grundregeln des Ernährungskonzepts zu ernähren, versucht sie dies periodisch zu tun. Das heißt, in Zeitabschnitten von drei Wochen lebt sie streng nach diesem Lifestyle, während sie danach eine Pause einlegt. Solche Drei-Wochen-Blocks macht sie mehrere Male im Jahr, was dazu führt, dass sie sich allgemein besser fühlt.

Alles in Maßen

In vielen Bereichen unseres Lebens ist bei dem Streben nach Perfektion der Übergang zur Zwanghaftigkeit und Übertreibung fließend. Für die Betroffenen ist vor allem die Kontrolle über ihr Leben der ausschlaggebende Punkt. Haben sie folglich ihr Essenverhalten im Griff, gibt ihnen das ein Gefühl der Geborgenheit. Verlieren sie jene, kann dies zu enormen Stresssituationen führen. Im Endeffekt ist es kaum möglich alles um sich herum zu kontrollieren. Wird man sich dessen bewusst, hat man vielleicht seltener damit zu hadern, wenn etwas nicht ganz nach Plan verläuft.

Ein Mensch wird nicht lange leben, wenn er dreierlei nicht weiß: was zu viel für ihn ist, was zu wenig für ihn ist und was genau richtig für ihn ist. Aus Ostafrika (Suaheli)

Buchtipps

Tosca Reno, Eat Clean Diet

Hannah Frey, Clean Eating Natürlich Kochen

Gwyneth Paltrow, It’s All Good: Delicious, Easy Recipes That Will Make You Look Good and Feel Great

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