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Glutenfrei shoppen - Wie bekomme ich den Scanblick?

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Nützliche Tipps, wie Du den ultimativen Durchblick bekommst!

Laura Tarasiewicz
Laura Tarasiewicz 07.11.2015 ca. 7 Min. 10

Du kennst das Problem wahrscheinlich auch und es raubt Dir extrem viel Zeit - das Durchlesen der Zutatenlisten auf Produkten. Manchmal ist es wirklich nicht einfach sich glutenfrei zu ernähren. Doch mit ein paar Tipps und Tricks sparst Du nicht nur Zeit, sondern auch Nerven.

Was darf ich wirklich essen?

Eine Zusammenfassung der Do’s und Dont’s bei glutenfreier Ernährung. Du kennst das nur zu gut. Du gehst in den Supermarkt und nach einer Stunde rumirren verlässt Du diesen wieder, genervt, frustriert und immer noch hungrig.

Ich habe dieses Gefühl vor allem auf Reisen, wenn ich das Sortiment der Supermärkte nicht kenne und mich auf jedes Produkt von Neuem einlassen muss. Beachte diese Tipps und das Einkaufen wird Dir viel leichter fallen.

Mehl ist nicht gleich Gluten

Erlaubt sind folgende Mehlsorten. Jedoch solltest Du nicht davon ausgehen, dass bei der Produktion die Kontaminationsgefahr gleich null ist. Spuren von Gluten kann trotzdem draufstehen, was bedeutet, dass Du es lieber im Laden lässt.

Der Geheimtipp, damit nichts schief geht

Quinoa, Amaranth und Hirse beispielsweise sind nicht nur zum Backen geeignet, sondern auch in ihrer reinen Form genießbar. Amaranth ist zum Verfeinern von Müsli und Cornflakes ideal, während es nicht so gut zum Backen ist, da es Wasser sehr schnell absorbiert und zum Beispiel Dein Brot nicht richtig aufgehen kann.

Wichtiges Thema: Gerste und Hefe

Da Bier ohnehin tabu ist, weil Gerste zu den Don’ts gehört, ist hier eigentlich alles klar, oder? Nicht ganz. Gerstenmalzextrakt, das wir beispielsweise auf der als glutenfrei gekennzeichneten Chipsfrisch Packung finden, ist in dem Fall erlaubt. Wobei das leider auch nicht ganz klar ist. Denn oftmals kommt es hier auf die Konzentration an. Aus diesem Grund sollte man es lieber meiden. Es sei denn, es steht ausdrücklich glutenfrei auf der Verpackung.

Die Konzentration ist entscheidend. Je höher diese ist (über <20 ppm (20mg/kg)), desto bedrohlicher ist der Verzehr. Gutes Beispiel sind Schoko Crossies (Nestle). Es gibt scheinbar keinen Hinweis darauf, dass diese mit Weizen produziert werden, da die Cornflakes aus Mais bestehen. Dennoch überschreiten sie laut Nestle-Webseite die zulässige Menge an Gerste, sodass sie nicht glutenfrei sind. Bei Hefe ist das anders. Hefe beziehungsweise Hefeextrakt ist grundsätzlich erlaubt. Selbst wenn es sich nicht um Bäcker - sondern Bierhefe handelt, dürfen Produkte mit Hefe(extrakt) ohne Bedenken im Einkaufswagen landen. Immer noch stellt sich nach der ganzen Einführung die Frage, wie man schnell und effektiv die Zutatenliste scannt, ohne dabei als Ladendieb zu gelten.

Tortilla Chips Chili

Gift im Überblick

  • Weizen
  • Gerste(nmalz)
  • Hafer
  • Dinkel
  • Roggen
  • Weizeneiweiß
  • Weizenkleber
  • Emmer
  • Einkorn
  • Trictale
  • Seitan
  • Bulgur
  • Kamut
  • Grünkern
  • Couscous

Das schnelle Scannen

  1. Als Erstes kannst Du glutenhaltige Produkte, wie beispielsweise Schokoriegel mit Keksen oder Joghurt mit Schokoperlen, ohnehin ausschließen.

  2. Bei Produkten, bei denen es sein könnte, dass Du sie essen darfst, schaue sofort ganz unten auf die Zutatenliste. Da steht dann meist “Kann Spuren von Gluten enthalten” und Du kannst das Produkt direkt wieder zurückstellen, ohne die Zutaten im Einzelnen zu durchforsten. Mir ist bewusst, dass viele Zölis diese Angabe als Schutz des Produzenten werten und keine Bedenken beim Kauf der Produkte haben. Da der nicht in der Lage ist den genauen Kontaminations-Wert anzugeben, geht er mit diesem Satz keinerlei Verpflichtungen gegenüber dem Käufer ein, sollte dieser Beschwerden haben. Da ich sehr empfindlich auf Gluten reagiere, gehe ich auf Nummer sicher. Das ist natürlich jedem selbst überlassen.

  3. Es ist auch möglich, dass es der Hersteller einem nicht so leicht macht und man Zutat für Zutat durchgehen muss. Kleine Nettigkeiten, wie dickgedruckte Zutaten, die sich auf bestimmte Nahrungsmittelunverträglichkeiten beziehen, verkürzen den Einkauf ebenfalls.

  4. Macht der Hersteller keine Angaben, dann heißt es Back to the roots. Meist sind die Zutatenlisten so lang, dass es mir manchmal wirklich so vorkommt, als stünde ich im Visier des Ladendetektivs. Kopf hoch! Je öfter man sich durch solche Zutatenlisten quält, desto geschulter ist der Blick für die oben genannten Übel- oder Wohltäter.

Ich hoffe, dass Dir dieser Beitrag den Einkauf in Zukunft etwas erleichtert. Viel Spaß beim Durchstöbern der Supermärkte!

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