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Ist Zucker wirklich so ungesund?

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3 Alternativen, die Dich garantiert genauso glücklich machen!

Laura Tarasiewicz
Laura Tarasiewicz 07.01.2016 ca. 7 Min. 5

Zwei Löffel in den Tee oder Kaffee beim Frühstücken, wieder zwei Löffel des kristallweißen herrlich Süßen in der Mittagspause und nach dem Mittagessen einen deliziösen Nachtisch. Hatte da an einen glutenfreien Muffin gedacht oder einem herrlichen Stück Käsekuchen, den ich am Wochenende gebacken habe.

Zucker in Maßen ist nicht schädlich, jedoch könnte es helfen Deinen Zuckerkonsum zu beobachten und vielleicht auf eine andere Zuckerart umzusatteln.

Zucker ungesund

Üble Machenschaften

Dass Zucker böse ist hast Du bestimmt schon mal gehört. Wenn es jetzt zur Aufzählung der bösen Lebensmittel kommt, dann ist Zucker ja nur einer von vielen furchteinflößenden Akteuren im Gruselkabinett der Lebensmittelindustrie.

Außerdem brauchen wir doch Zucker um unsere Energiereserven aufzutsocken. Also warum dann dieser Wirbel? Klar, brauchen wir Zucker um zu überleben und Schabernack zu treiben. Der raffinierte Haushaltszucker jedoch, der in unserem Schränken schlummert, bis zur nächsten Teepause oder dem nächsten Backrezept, kommt allerdings in dieser Form in der Natur nicht vor.

Ja, ja, da hatte der Mensch schon wieder seine Finger im Spiel, denn normalerweise tritt Zucker mit seinen Freunden Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien auf, was dazu führt, dass er für Menschen viel einfacher zu verstoffwechseln ist und es ebenfalls keinen Grund für unseren Blutzuckerspiegel gibt auszuflippen.

Heißt im Klartext, dass es sich bei den Haltern dieser Zucker und CO. Runde um Obst und Gemüse handelt. Genau richtig, doch wenn ich backe möchte ich nicht unbedingt eine Paprika in meinen Teig verarbeiten, damit dieser süß schmeckt. Was gibt es also hinsichtlich natürlicher Süße für Alternativen?

Sei auf der Hut

Vollrohrzucker, Rohrzucker oder Vollzucker werden in den Biomärkten dermaßen als die natürliche und vor allem gesunde Alternative angepriesen, also wirds’ wohl das sein, oder?

Vollrohrzucker und seine Verwandten sind fast genauso blöd wie weißer Kristallzucker und das aus folgendem Grund. Vollzucker beispielsweise wird zwar aus Zuckerrohr hergestellt und enthält ein kleines bisschen mehr Mineralien als weißer Zucker, dennoch steht er weißem Zucker mit seinen ungesunden Eigenchaften in nichts nach.

Ja, auch Bioläden lügen manchmal und ja, es tut weh, deswegen bin ich für Dich auf der Hut, denn wenn man gesund einkaufen möchte, dann auch in das richtige Äquivalent investieren.

Es ist nicht alles Gold was glänzt

Mit Xucker und Stevia ist man doch gewiss auf der sicheren Seite, oder? Fest steht, dass diese Süßungsmittel auf jeden Fall weniger Kalorien haben, als Haushaltszucker. Aber schauen wir uns die einzelnen Süßlieferanten mal genauer an.

Xucker ist wohl momentan eines der beliebtesten Süßungsmittel, doch auch hier sollte man vor allem bei der Dosierung und als Haustierhalter vorsichtig sein. Zu viel Xylit, das unter dem Produktnamen Xucker bekannt ist, wirkt nämlich stark abführend und kommt Euer Hund an das Süßungsmittel, könnte das für ihn sogar tödlich enden. Schauen wir uns aber zunächst einmal die Vorteile an. Xucker ist ein Zuckeraustauschstoff, der definitiv weniger Kalorien hat als herkömmlicher Zucker. Auch ist er super zum Backen geeignet und kann wie Zucker verwendet werden. Jedoch ist Vorsicht geboten bei dem Verzehr von selbstgemachtem Kuchen und anderen Leckereien mit Xylit. Das Zentrum für Gesundheit schreibt: “Wenn in einem Kuchenrezept z.B. 200 Gramm Xylit enthalten sind, dann fällt davon auf jedes Kuchenstück (bei 12 Stücken) etwa 17 Gramm Xylit. Mehr als ein Stück sollte davon anfangs nicht gegessen werden. Für Kinder können jedoch diese 17 Gramm schon deutlich zu viel sein und - je nach Körpergewicht der Kinder - zu Blähungen und/oder Durchfall führen.”

Stevia- Noch vor ein paar Jahren war Stevia der Renner unter den Süßungsmitteln. Selbst Coca Cola wollte seiner Kundschaft ein unbeschwertes, zuckerfreies Trinkvergnügen nicht ersparen. Doch aktuelle Studien zeigen, dass vor allem bei Tierversuchen erhebliche Nebenwirkungen im Test mit Ratten zu beobachten waren. Die SZ schreibt zum Thema Stevia in einem Artikel vom 5. März 2013, dass das angepriesene Stevia bei weitem nicht so natürlich ist, wie ständig angepriesen. Denn Agrarwissenschaftler Kienle erklärt zur Gewinnung von Stevia, dass dabei ca. 90% der Inhaltsstoffe verloren gehen. Also gilt man nach Brust-, Nasen-, und Popo-OP ebenfalls als natürlich, weil 10% noch nicht operiert wurden? Na dann ran ans Skalpel!

Okay, wahrscheinlich hast Du nicht im geringsten Lust diesen Beitrag zu Ende zu lesen, weil es an Allem was auszusetzen gibt und es darauf hinaus läuft, dass die perfekte Haushaltszucker-Alternative gar nicht existiert. Falsch! Ich nenne Dir nun 3 wirklich fantastische und vor allem gesunde Alternativen, die Dich nicht krank machen.

Gesündere Alternative 1

Ahornsirup: Ahornsirup besteht, wie Haushaltszucker auch, hauptsächlich aus Saccharose. Zudem ist Ahornsirup ein Superheld, wenn es um mein Lieblingsthema Antioxidantien geht, denn mit diesen kann er brillieren, Kristallzucker nicht. Auch Diabetes ist für ihn kein Hindernis, denn bei dieser chronischen Erkrankungen wirkt sich Ahornsirup weitaus besser aus, als herkömmlicher Zucker. Möchtest Du mit Ahornsirup backen? Kein Problem, halte Dich einfach an folgenden Richtwert 1 EL Zucker entspricht 34 EL Ahornsirup. Hast Du vielleicht schon mit Ahornsirup gebacken? Gerne nehme ich Rezepte auf dem Glutenplan entgegen und teile sie hier mit den anderen Nutzern, unter Deinem Namen, versteht sich. ;)

Gesündere Alternative 2

Manuka Honig: Manuka Honig hat es in sich! Man muss dazu sagen, dass er einen hohen Gehalt an Glucose und Fructose aufweist und dennoch steht er hier bei den Superzucker-Alternativen. Das hat seine Gründe. Denn Manuka ist nicht nur lecker, er kann Dich vor allem in der kalten Jahreszeit fit machen und vor Erkältungen schützen. Wenn Du ohnehin kein Freund von Tabletten bist, ist Manuka zur Stelle und lindert Erkältungssymptome auf natürliche Weise. Hört sich gut an und ist auch so. Dabei hört es aber noch nicht auf mit den Kompetenzen dieses Honigs. Außerdem kannst Du ihn äusserlich auf die Haut auftragen und Wunden behandeln. Zum Backen kann er auch verwendet werden, jedoch schmeckt er leicht nach Menthol, was beim Backen nicht immer ein angebrachter Beigeschmack ist. Ausserdem ist originaler Manuka Honig sehr teuer. Steht auf der Verpackung der Wert 400+ kannst Du davon ausegehen, dass es sich hierbei um qualitativ hochwertigen Honig handelt.

Gesündere Alternative 3

Kokosblütenzucker: Süß, süßer am süßesten, wenn das Deine tägliche Devise ist, wird Dich der Kokosblütenzucker nicht ganz befriedigen. Er ist nämlich etwas weniger süß als raffinierter Zucker. Trotzdem ist er wirklich lecker und entgegen meiner Erwartungen schmeckt er mehr karamelig, als nach Kokos. Nun muss ich bei Kokosblütenzucker endlich mal auf den Glykämischen Index (GI) zu sprechen kommen. Der liegt hier nämlich bei 32. Zucker im Vergleich dazu liegt bei 65. Zudem hat Kokosblütenzucker den Vorteil, dass es die Bauchspeicheldrüse nicht belastet. Geschmacklich hat es ebenfalls den Vorteil, das Eigenaroma von beispielsweise Fisch oder Fleisch hervorzuheben und eignet sich sehr gut zum Backen. Die gleiche Mengenangabe herkömmlichen Zuckers kann bei Kokosblütenzucker 1:1 übernommen werden.

Entscheide selbst was Dir am besten schmeckt. Wie schon am Anfang erwähnt, wird es erst dann ungesund, wenn man ein Produkt haufenweise in sich hineinschaufelt. Essen in Maßen ist der Schlüssel für eine ausgewogene Ernährung.

Süddeutsche Zeitung, “Tipps für den Einkauf von Stevia, Wundersüße ohne Wunder”. 5. März 2013, 09:56 http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/tipps-fuer-den-einkauf-von-stevia-wundersuesse-ohne-wunder-1.1610774

Zentrum der Gesundheit, “Xylit - Xylitol - Zuckerersatz und Zahnpflege”. 12.12.2015 http://www.zentrum-der-gesundheit.de/xylitol-ia.html

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