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Junggesellinnenabschied in Krakau

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Unvorbereitet ins Ausland

Laura Tarasiewicz
Laura Tarasiewicz 19.04.2016 ca. 7 Min. 6

Meine Mädels haben mich überrascht. Sie haben mich schlichtweg aus den Socken gehauen. Mit allem hätte ich gerechnet, jedoch nicht mit dem besten Wochenende, das ich seit langem erleben durfte.

Destination: Krakau!

Mädels_JGA

In diesem Blog Post möchte ich Dir von meiner Erfahrung in Krakau als Zöli erzählen. So unvorbereitet wie dieses Mal, habe ich noch nie glutenfrei Urlaub gemacht. Doch es funktioniert. Erfahre hier, wie ich aufgrund der ausgiebigen Recherche der besten Mädels, auserwählte Leckereien genießen konnte.

- Samstag -

Samstag gings los! Natürlich habe ich mir auch für diesen Trip Proviant eingepackt. Denn wenn der kleine Hunger kommt und weit und breit nichts glutenfreies zu finden ist, werde ich überraschend schnell zur Diva. Nach dem Flug und der Bahnfahrt kamen wir in der Unterkunft an. Diese ließ keine Wünsche offen. Mit Küche bzw. Ofen und allem Notwendigen ausgestattet, machten wir uns zum Abendessen Pommes (es konnte nicht besser sein :)). Die Mädels hätten keine grandiosere Unterkunft finden können, denn der Supermarkt war direkt neben unserer Haustür.

Mit dieser Basis wurde der Ramba-Zamba-Teil des Abends eingeläutet. Dazu gehörte glutenfreier Alkohol (versteht sich von selbst :P). Da dieser Teil des Abends keinen direkten Bezug auf glutenfreie Ernährung nimmt, werde ich den Part nicht weiter ausführen. :P

- Sonntag -

Am nächsten Tag gingen meine Schwester und ich auf Essenssuche, denn ohne Katerfrühstück wäre die Stimmung wahrscheinlich nur halb so gut gewesesen, wie sie es an diesem Tag war. Da das Bewusstsein für glutenfreie Ernährung in Polen meiner Meinung nach stärker ausgeprägt ist, als in Deutschland der Fall ist, hatte ich auch keine Probleme damit glutenfreies Brot zu bekommen. Im Anschluss ans Frühstück gingen wir raus in die Stadt.

Krakau ist wirklich eine Reise wert und ich kann sie jedem Zöli und Nicht-Zöli sowieso, nur ans Herz legen. Zum Mittagessen gingen wir ins WieloPole3 (ul. Wielopole 3, Krakau, Śródmieście). Dort ist ALLES glutenfrei, Einiges vegan bzw. vegetarisch. Ein Traum! Neben Risotto und Pasta gab es Reibekuchen und frisch gepresste Säfte. Gesünder gehts nicht, auch wenn sich der Ein oder Andere an diesem Tag genau das Gegenteil gewünscht hätte. Dafür gab es zum Abendessen mehr oder weniger Ungesundes - Cheetos, Maischips, von denen ich in Polen einfach nicht genug bekommen kann, wurden kombiniert mit deliziösem Wein - Ein Gedicht. Der Abend verlief in JGA Manier :D

Risotto_W3

- Montag -

Der vorletzte Tag fing mit einem stärkenden Frühstück an. Da ein paar Mädels (mich eingeschlossen) den Wunsch verspürten dem Friseur einen Besuch abzustatten, verbrachten wir den Vormittag dort. Aufgrund der ausgezeichneten, investigativen Arbeit der Mädels, aßen wir im Restaurant Restauracja Pod Baranem (ul. św. Gertrudy 21, 31-049 Kraków, Website) glutenfreie Pierogi! Zwar mussten wir seeeehr lange auf das Essen warten, jedoch war es geschmacklich ein Volltreffer. Meine Wahl fiel auf die Pierogi mit Fleischfüllung.

Pierogi_pod_baranem

Gestärkt, entschieden wir uns für eine etwas andere Sightseeing-Tour. In einem kleinen beheizten Golfwagen ging es mit Max, unserem Reiseführer, durch Krakau.

Da mein (zukünftiger) Mann seinen Junggesellenabschied ebenfalls in Krakau zelebrierte, entschieden wir uns, den letzten Abend gemeinsam zu verbringen. Die Jungens trafen auf die Mädels im Sphinx (Rynek 25, 31-008 Kraków), einem Franchise in Polen, das auf der Website als Casual Dining beschrieben wird. Das Personal ist sehr nett und zuvorkommend, daher ist es kein Problem sie nach glutenfreien Speisen zu fragen. Ich möchte es gar nicht zugeben, aber ich hatte schon wieder Fritten. Selbstverständlich ist auch für mich die Auswahl als Zöli viel größer, trotzdem habe ich mich für die Pommes entschieden. :) Der Abend nahm seinen Lauf und unsere Wege trennten sich nachts - wir mussten ins Bett - der Wecker war erbarmungslos.

- Dienstag -

Wecker haben kein Herz. Dessen bin ich mir absolut sicher! Das Aufstehen war für uns alle ziemlich hart. Ich machte mir aus den restlichen Schnitten Brot noch 2 Stullen für die Heimfahrt (ohne Proviant geht leider wirklich gar nichts bei mir) und wir verließen die Unterkunft. Die Bahnfahrt zum Flughafen und der Flug waren etwas ermüdend und als wir ankamen, legten wir die Füße auf die Couch und aßen Pizza (ich hatte noch eine Tiefkühl-Pizza von Wagner :)) und ließen den Abend ausklingen.

Falls Du schon mal in Krakau warst oder vor hast dorthin zu reisen, kannst Du Deine Erfahrungen bzw. Fragen gerne in den Kommentaren teilen. Ich hoffe dieser Beitrag hat dich etwas inspiriert.

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